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»Stasikinder – Mein Vater war beim MfS«

Dokumentarfilm von Thomas Grimm und Ruth Hoffmann / 45 min
Eine Koproduktion von ZEITZEUGEN-TV mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), 2012
Erstaufführung: 15.03.2012, 19:30 Uhr, Passage-Kino, Leipzig
Erstausstrahlung: 10.04.2012, 22:45 Uhr, MDR

 

Annotation:

Thomas Grimm und Ruth Hoffmann zeigen in ihrem Film auf der Grundlage zahlreicher Interviews und intensiver Recherchen erstmals, wie sich die beklemmende Atmosphäre der Totalüberwachung auf den Familienalltag der Stasi-»Hauptamtlichen«, vor allem auf die betroffenen Kinder ausgewirkt hat. Dass die Staatssicherheit der DDR die Menschen in Ostdeutschland umfassend observierte, kontrollierte und schikanierte, ist bekannt. Weitgehend unbekannt ist, in welchem Maße das Klima aus Misstrauen, Angst und Kontrolle auch die eigenen Familien der Stasi-Mitarbeiter betraf. Was wussten, was ahnten diese Kinder von der Tätigkeit ihrer Eltern? Welche Auswirkungen hatte deren geheime Mission auf das Familienleben? Wie gingen sie mit der Tatsache um, dass ihr Vater bei der Stasi war? Es wird deutlich, wie nachhaltig diese Kinder von der Stasi-Tätigkeit von Eltern und Familie geprägt wurden. Von Verdrängung über den Bruch mit den Eltern bis zu schweren psychischen Störungen reichen die Folgen.