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Unternehmensprofil

Zeitzeugen TV wurde 1989 von Thomas Grimm gegründet und wird seitdem von ihm geleitet und maßgeblich geprägt. Seit 20 Jahren macht Zeitzeugen TV soziologisch und historisch motivierte Filme und Reportagen und dokumentiert Lebenswege von Menschen mit der Kamera. Es entstanden Filmproduktionen für arte, ARD, DFF, FAB, MDR, ORB, rbb und Spiegel TV.
 
Im Rahmen bzw. parallel zu dieser Filmarbeit wurden mehr als 3.000 Stunden Erinnerungen an das »Jahrhundert der Extreme« , wie der englische Historiker Eric Hobsbawm das 20. Jahrhundert genannt hat, aufgezeichnet. Auf diese Weise entstand ein einzigartiges Archiv von Zeitzeugengesprächen. Teile dieses Archives sind seit 2004 im Bestand der DEFA-Stiftung (Zeitzeugenarchiv Thomas Grimm bei der DEFA Stiftung).

Seit 2011 bildet das Zeitzeugenarchiv das Kernstück der Internetplattform „zeitzeugen-tv.com – Biografien und Zeitgeschichte“. Dias Biografienportal startete als Weltneuheit auf der IFA und Frankfurter Buchmesse 2011 (Pressemitteilung des Medienboards Berlin-Brandenburg).

Geschichte des Zeitzeugen-Archivs

Das Profil der Zeitzeugenreihe hat sich erst allmählich, im Gleichklang gewissermaßen mit der Firma Zeitzeugen TV selbst herausgebildet. Während die Reihe 1987 mit Persönlichkeiten wie Walter Markov, Jürgen Kuczynski, Freia Eisner, Hans Mayer und Rudolf Schottlaender begann, die aus ihren Jahrhundertbiografien erzählten, kamen später vor allem Menschen zu Wort, die auf herausragende politische, wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen zurückblicken konnten: Richard von Weizsäcker, Rudolf Bahro, Wolf Jobst Siedler, Gitta Sereny, Bernhard Heisig und Harry Belafonte und viele andere.
 
Das Zeitzeugen-Archiv umfasst Innenansichten und Reflektionen von geschichtlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts aus sehr verschiedenen Perspektiven. Aus den Selbstzeugnissen von Menschen, die Kriege und Revolutionen, Exil und Konzentrationslager erlitten, ersteht ein eindrucksvolles, facettenreiches Bild der Epoche bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. In emotionaler, oft widersprüchlicher Weise wird auch der Beginn des Kalten Krieges und das Ringen um die Einheit Deutschlands beschrieben. Vertreter und Gegner der DDR kommen zu Wort, die aus eigenem Erleben die Entwicklung ihres Staates ebenso anschaulich schildern wie den Prozess der deutschen Wiedervereinigung und das unerwartete Auseinanderbrechen der Sowjetunion.

Ziele, Visionen

In einer Zeit, in der die Gesellschaft mit zunehmend fragmentarischen Medienprodukten überhäuft wird, bedarf es einer Filmarbeit, die sich dem individuellen Lebenslauf als Ganzes widmet. Dies versucht Zeitzeugen TV zu tun, indem es wertvolle Zeugnisse menschlicher Erfahrungen aufzeichnet. Es versteht sich als eine audiovisuelle Quelle autobiografischen Erinnerns. Gerade die filmische Autobiografie vermag das Verständnis von Geschichte nachhaltig zu befördern, da sie die Reflexion von Erlebtem mit der emotionalen Authentizität des im bewegten Bild auftretenden und sprechenden Zeitzeugen verbindet. Sobald die Geschichte ihre Protagonisten hinter sich gelassen hat, droht sie ihren emotionalen Gehalt zu verlieren. Zwischen der »erlebenden« und der »nacherlebenden« Generation entsteht eine Gefühlskluft, die zu überbrücken eine der vornehmsten Aufgaben von Zeitzeugendokumentationen ist.

Unter dem Motto „Erinnerung als Verantwortung“ soll das Biografienportal www.zeitzeugen-tv.com zu einer internationalen Premiumplattform für audiovisuellen Content für biografische Inhalte ausgebaut werden.


Presse über Zeitzeugen TV

Tagesspiegel vom 21.08.2010 >
Tagesspiegel vom 17.03.2010 >